Wintifasnacht 2017 vom 03. – 05.03.2017

Rosenmontag, Faschingsdienstag und so schnell konnte man kaum schauen war auch der Aschermittwoch schon da. Dieses Mal gestaltete sich das tradionelle Geldbeutelwaschen am Mittwoch allerdings etwas anders, da der Bayerische Rundfunk uns begleitete und man somit bei der Frankenschau live den Hintergrund genauer kennenlernen konnte.
Am Freitag stellte sich dann bei einigen nur eine Frage – schon wieder oder immer noch? Ja es war wieder soweit. Es ging in die Schweiz! Um genauer zu sein, nach Winterthur zu unseren Freunden den EuchlachschrĂ€nzern. Falls es noch jemanden unter unseren Lesern gibt, der diese nicht kennt – die EulachschrĂ€nzer ist eine Gugge zu welcher seit langen Jahren eine Vereinsfreundschaft mit den Schwabanesen besteht (http://www.eulachschraenzer.ch/).

Alle 2 Jahre geht es also in die Schweiz bzw. kommt Besuch aus der Schweiz zum Fasching nach Schwabach. Am Freitag um 16:00 Uhr ging es also mit dem Doppeldecker (hier ein Dankeschön an das Busunternehmen Koch, welches uns es immer wieder ermöglicht, solche AusflĂŒge fĂŒr alle kostengĂŒnstig zu verwirklichen) los, sodass wir am Abend noch zu unseren Freunden in deren Vereinslokal, der „Harmonie“, zusammenkommen konnten. Zuvor wurde Hab und Gut in der Jugendherberge untergebracht. Alle Aktive, unter anderem das Prinzenpaar samt Hofstaat, die Prinzengarde, das MĂ€nnerballett, der 11er Rat, die Allersberger Flecklashexen sowie Freunde der Schwabanesen, wurden in 2- bis 12-Bett-Zimmern untergebracht. An Wochenenden wie diesen stellen wir immer wieder fest, dass es sich hier fĂŒr die meisten nicht nur um ein Hobby handelt, sondern wirklich langjĂ€hrige Freundschaften entstanden sind. Eine solche Teilnehmeranzahl bestĂ€tigt den Gruppenzusammenhalt.

Am Samstagmittag war dann der offizielle Empfang von den EulachschrĂ€nzern in der „Harmonie“. NatĂŒrlich durfte auch hier der Ordensaustausch der befreundeten Vereine nicht fehlen. Am Abend ging es gemeinsam zum Italiener bevor dann der große Guggenumzug in den Straßen von Winterthur startete. Wir denken wir sprechen fĂŒr Jedermann, welcher diesen Umzug bereits miterlebt hat, dass es sich hier um etwas Besonderes handelt. Es laufen ausschließlich Guggengruppen mit, welche mit ihren unterschiedlichen Liedern die FĂŒĂŸe der Zuschauer zappeln lassen. Das Konfetti, welches in der Schweiz ganz groß geschrieben wird, und die atemberaubenden KostĂŒme rundeten den Umzug perfekt ab. Im Anschluss konnte man an verschiendenen Ecken der Stadt sowie im Casino Theater den Guggen nochmal genauer zuhören. Überall war etwas anderes geboten. Die Stimmung war super!

Sonntagmorgen hieß es dann aufrĂ€umen und Sachen packen. Leichter gesagt als getan, denn unsere Unterkunft Ă€hnelte eher einem Konfettilager, doch zusammen ging es letztendlich schneller als gedacht sodass wir doch noch pĂŒnktlich um 10:00 Uhr in der „Harmonie“ zum FrĂŒhstĂŒcksbuffet waren. Nachdem sich die Gruppen fĂŒr den Umzug am Nachmittag fertig gemacht haben, ging es auch schon wieder zum Aufstellplatz. Mit unseren Freunden den EulachschrĂ€nzern, durften wir gemeinsam auf dem Umzug laufen. FĂŒr uns ist dies natĂŒrlich immer ein besonders schöner Abschluss fĂŒr den Fasching, da es einfach nochmal ein ganz anderes Erlebnis als bei uns Zuhause ist. Bevor es mit dem Bus wieder in Richtung Heimat ging gab es noch ein letztes gemeinsames Standkonzert von den EulachschrĂ€nzern mit der Guggengruppe „Kyburggeischter“. Über 60 Musikanten mit ihren Instrumenten – ein GĂ€nsehautmoment.
Wir bedanken uns bei den EulachschrĂ€nzern fĂŒr dieses unglaublich schöne Wochenende und die tolle Gastfreundschaft!

So, kurze Verschnaufpause bevor es nÀchsten Samstag mit unseren Jungs aufs MÀnnerbalettturnier nach Stein geht.